RatSWD @ RSSfeed

Sprachen

  • English
  • Deutsch

Fragen zur Wahl für die 7. Berufungsperiode des RatSWD (2020-2023)

« zum Wahlportal

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) ist ein Gremium ...

an der Schnittstelle zwischen Datenproduktion, Wissenschaft und Datenschutz. Er besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der empirischen Forschung und wichtiger datenproduzierender Einrichtungen.

Seine Aufgaben sind:

  • die strategische Weiterentwicklung der Forschungsinfrastruktur in den empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften
  • die Interessenvertretung von Datennutzenden und Datenproduzierenden durch wissenschaftliche Politikberatung

Wer wird gewählt?

Gewählt werden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Vorschlagsberechtigt sind die vom RatSWD bestätigten Fachgesellschaften, die jeweils einen Kandidaten und eine Kandidatin nominieren können. Mit Unterstützung von zehn wahlberechtigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können zudem weitere Kandidatinnen und Kandidaten aufstellt werden.

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt online ab dem 10. Februar 2020 im Wahlportal des RatSWD.

Warum wird nur eine Hälfte des RatSWD gewählt?

Die Berufungsvorschläge der wissenschaftlichen Mitglieder werden durch die Wissenschaft gewählt.

Die anderen Mitglieder des Rates bestehen aus Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Datenproduzenten. Sie werden qua Amt eingesetzt. Dies sichert jeweils eine breite Legitimationsbasis der Mitglieder durch die Wissenschaftsgemeinschaft und durch die Datenproduktion.
Alle Mitglieder des RatSWD werden von dem für Forschung zuständigen Bundesministerium im Einvernehmen mit den übrigen Bundesministerien berufen.

Wer kann kandidieren?

Kandidierendenvorschläge müssen an die Vorsitzende des RatSWD bis zum 03. Februar 2020 gerichtet werden (Kontakt: wahl@ratswd.de). Vorschlagsberechtigt sind die nach § 5 der Wahlordnung gelisteten Fachgesellschaften, die entsprechend den Anforderungen des Bundesgremienbesetzungsgesetzes jeweils eine geeignete Frau und einen geeigneten Mann vorschlagen.

Zudem können mindestens zehn wahlberechtigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen unabhängigen Wahlvorschlag unterstützen.

Wer ist wahlberechtigt?

Aktiv und passiv wahlberechtigt sind promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an einer Hochschule oder Einrichtung der unabhängigen wissenschaftlichen Forschung in Deutschland tätig sind.

Außeruniversitäre Institutionen und Ressortforschungseinrichtungen gelten im Sinne der Wahlordnung des RatSWD als einschlägig, soweit deren Satzung die unabhängige wissenschaftliche Forschung als Institutionsaufgabe vorsieht.

Bei emeritierten Professorinnen und Professoren ist die letzte Tätigkeitsstelle einschlägig und bei der Registrierung bitte anzugeben.

Bitte beachten Sie, dass Sie fristgemäß (bis 03. Februar 2020) die Aufnahme in das Wahlverzeichnis beantragen müssen.

Warum sollte ich wählen?

Sie sollten wählen, weil Sie mit Ihrer Stimme Einfluss auf die zukünftige Zusammensetzung und Agenda des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten haben und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Forschungsdateninfrastruktur leisten.

Warum gibt es eine Online-Wahl?

Mit der Online-Wahl geht der RatSWD auf die Bedürfnisse der Wahlberechtigten ein, die unkompliziert und ortsunabhängig abstimmen möchten. So wird der Wahlprozess bspw. auch für Wählerinnen und Wähler, die sich in einem Auslandsaufenthalt befinden, vereinfacht.

Um das Verfahren robust zu gestalten und gegenüber Manipulationen abzusichern, wird selbstverständlich auf aktuelle IT-Sicherheitstechnik und externe Kompetenzen im Bereich Online-Wahl zurückgegriffen. Der Datenschutz und das Wahlgeheimnis werden dabei gewährleistet.

Wie wird das Wahlergebnis bekanntgegeben?

Die Wahlergebnisse werden auf der 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (8|KSWD) am 02. März 2020 in Berlin sowie anschließend über die Webseite des RatSWD bekannt gegeben.

Wie wird der RatSWD eingesetzt?

Die gewählten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie die nominierten Vertreterinnen und Vertreter wichtiger datenproduizierender Einrichtungen werden dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgeschlagen. Das Ministerium stimmt die Vorschläge mit den übrigen Bundesministerien ab und beruft im Anschluss die Mitglieder der neuen Berufungsperiode des RatSWD.